Kurze Zeit denke ich, ist mir egal, ich nehme jetzt mal locker alles mit, was ich kriegen kann. Wir reden, wir fahren an den See, ich finde es herrlich. Das funktioniert auch ein paar Tage und ich bin froh über meine Haltung. Aber mehr als ein höflich distanzierter Ausflug an den See und ein paar natürlich von mir erzwungene Gespräche „über uns“ sind nicht drin.
Wie hat H, voll im Diskurs, das neulich formuliert: Ich hab die Nase voll von emotional intransparenten Männern.
Kann mir jedenfalls keiner sagen, dass das alles nichts mit den Männlichkeitskonzepten der an der Boomergeneration gerade so vorbei geschrammelten GenX zu tun hat.
Dann wieder: Wieso kann ich den Druck nicht rausnehmen?
Und: Was hat das mit meinen Weiblichkeitskonzepten zu tun?
Und: Wenn er gefragt wird, versucht er zu sprechen und ich kann was verstehen.